Grospellier gewinnt WCOOP Bracelet
Bertrand "Elky" Grospellier erfreut sich in der Pokerszene einer gewissen Beliebtheit, nicht zuletzt, weil er als Cyber-Athlet für Starcraft tätig war, bevor er sich dazu entschloss, Online-Pokerspieler zu werden. Darüber hinaus wurden auch seine Leistungen immer besser im Laufe der Zeit, zuletzt stellte er seine Fähigkeiten eindrucksvoll bei den PokerStars World Championship Of Online Poker (WCOOP) unter Beweis. Er gewann Event 38 und marschierte mit stolzen 232.730 $ Preisgeld davon und mittlerweile konnte er auch Event 43 für sich entscheiden und kassierte dafür weitere 263.323 $.
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Ein gutes Jahr also für "Elky" – zuerst gewann er das High Roller Event der PokerStars Carribbean
Adventure im Januar und erreichte daraufhin weitere sehr gute
Platzierungen bei einigen Haupt-Events 2009. Beim Seventh Annual Five
Star World Poker Classic Championship Event belegte er Platz 3,
außerdem gewann er die Auszeichnung zum Spieler des Jahres bei der
World Poker Tour 2008.
Etwas Besonderes
umgibt diesen Team PokerStars Profi: Er kommt locker und unbeschwert
daher wie eine Art Wandergeselle, der nach einem großen Titel greift.
Natürlich ist die Auszeichnung zum Spieler des Jahres bereits eine
große Leistung, doch ein WSOP Bracelet fehlt ihm bisweilen noch. Als
erst drittem Spieler überhaupt gelang es ihm, bei sowohl der EPT wie
bei der WPT Titel zu gewinnen, doch die beiden anderen Spieler konnten
mittlerweile bereits WSOP Bracelets gewinnen. Roland de Wolfe war in
einer vergleichbaren Situation vor ein paar Jahren und konnte dieses
Jahr sein erstes WSOP Bracelet gewinnen. Bemerkenswert daran ist, dass
Wolfe an deutlich mehr Turnieren teilgenommen hat nach dem Gewinn der
EPT und WPT Events.
Damit zurück zu
Grospellier: Auch er hat seine Turnier-Aktivität deutlich erhöht,
vermutlich um der Welt der Pokerturniere noch mehr seinen Stempel
aufzudrücken. Zu seinem Leidwesen könnte dies jedoch noch eine Weile
dauern, bis sich hierbei auch die gewünschten Erfolge einstellen,
schließlich sind sein Spezialgebiet die No Limit Holdem Turniere,
welche bei den WSOP Events meist zu den am härtesten umkämpften
gehören. Nichtsdestotrotz, wenn seine Leistungen weiterhin beständig
bleiben, so wie bei den kleineren Turnieren, wird seinem Aufschwung zum
dominierenden Spieler der nächsten Jahre wohl nichts mehr im Wege
stehen. Selbstredend hat er sich bereits einen guten Namen in der
Pokerwelt verschafft, es bedarf allerdings noch einiger weiterhin
konstant guter Leistungen, um sich mit den größten Pokerstars auf eine
Stufe stellen zu können. Ein WSOP Bracelet wäre für dieses Vorhaben
natürlich äußersthilfreich, würde es seinen guten Ruf doch weiter festigen...
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Texas Holdem - die Limits
Texas Holdem kann in drei verschiedenen Einsatzregeln gespielt werden. Die Einsatzlimits Fixed Limit, Pot Limit und No Limit geben vor, wie hoch ein Spieler in einer Wettrunde setzen darf.
Texas Holdem Fixed Limit
Beim Fixed Limit sind Einsätze und Einsatzschritte vorgegeben, der Spieler darf nicht beliebig erhöhen. Auch die Anzahl der Erhöhungen pro Setzrunde ist begrenzt. Fixed Limit ist dadurch das Spiel der mathematisch orientierten Strategen, es lässt weniger Freiraum für taktische Spielzüge oder psychologische Schlachten, dafür gewinnt der Spieler, der die Chancen seiner Hand besser einschätzen kann. Spielen Sie an einem Fixed Limit Tisch mit den Einsatzlimits $1/$2, so bedeutet dies folgendes: Jeder Spieler darf pro Setzrunde nur $1 bzw. $2 setzen bzw. nur in $1 bzw. $2 Schritten erhöhen. $1/$2 heißt, dass der Big Blind $1 (und der Small Blind $0,50) beträgt und der Big Bet $2. Der Big Bet ist der Einsatz, der am Turn und am River gespielt werden muss. Vor dem Flop und am Flop gilt die Regel, dass nur in $1-Schritten gesetzt und erhöht werden kann. Am Turn und am River darf nur in $2-Schritten gesetzt und erhöht werden. Es darf auch nicht beliebig oft erhöht werden. Meistens ist die Anzahl der Erhöhungen pro Wettrunde auf drei Mal beschränkt. Die strategische Besonderheiten im Texas Hold'em Fixed Limit liegen darin, dass durch diese Einsatzstruktur mehr Spieler ins Spiel einsteigen als bei No Limit. Gute Spieler gehen bei der Einschätzung der Hand nach dem mathematischen Value. Große Pots kommen aber auch bei Fixed Limit zusammen, denn wenn viele Spieler mit mehrmaligen Erhöhungen mitgehen und die Runde bis zum River geht, ist der Pot schon sehr angewachsen. Im Vergleich zu No Limit sieht man auch viel mehr Runden, die überhaupt bis zum River durchgespielt werden.
Texas Holdem No Limit
Im No Limit Poker kann jeder Spieler immer beliebig viel setzen, No Limit gilt im Texas Hold'em als Königsdisziplin und zieht andere Spielertypen an als etwa die Fixed Limit Variante. Ein Spiel für Taktiker mit Nerven aus Drahtseilen. Jede Hand kann theoretisch alle Chips des Gegners gewinnen oder auch alle eigenen Chips kosten. Dadurch wird das Spiel gleichermaßen vorsichtiger und aggressiver. Im Vergleich zum Fixed Limit werden mehr Spieler Ihre Starthand wegwerfen. Hohe Einsätze haben den Effekt, dass auch seltener bis zum River durchgespielt wird, die Runde also öfter dadurch beendet wird, wenn nach einem Einsatz alle Spieler aussteigen. Aggressivität ist bei No Limit eines der Schlüsselelemente. Das ermöglicht taktische Spielzüge und psychologische Tricks, denn man muß immer damit rechnen, dass ein Spieler zum Schlag ausholt und einen hohen Einsatz bringt. Wenn Sie einen No Limit Tisch $1/$2 auswählen, bedeutet das, dass der Small Blind $1 ist und der Big Blind $2. Der Mindesteinsatz ist dabei so hoch wie der Big Blind. Der Höchsteinsatz ist bei No Limit unbegrenzt. Der Spieler kann immer alle Chips setzen, und wenn ein Spieler dies tut, so ist er "All-In". No-Limit Cash Games gewinnen
Texas Holdem Pot Limit
Das Pot Limit werden die Einsätze immer auf die Höhe des momentanen Pots begrenzt. Pot Limit wird bei Texas Holdem nur sehr selten gespielt, in anderen Pokerarten wie Omaha Hi/Lo ist diese Setzregel aber der Standard. Zum Poker spielen immer einige Tricks mitnehmen!
Multi-Tabling beim Internet Pokern
Beim Multi-Tabling handelt es sich um keinerlei Pokerstrategie. Das Spiel selbst ändert sich nicht, es ist nur die Anzahl an Pokerspielen, die der Spieler gleichzeitig bestreitet. Für wen aber ist es sinnvoll, wer zieht den meisten Nutzen aus dem Multi-Tablen und worauf muss man achten, wenn man es anwendet?
- keine Zeit für schwache Hände
Auch wenn oft betont wird, dass nur der sehr erfahrene Spieler an mehreren Tischen gleichzeitig spielen soll, so muss man dem entgegenhalten, dass gerade auch der Hobbyspieler einen großen Vorteil durch Multi-Tabling erhalten kann.
Wer z.B. vier Poker Tische offen hat, kann sich nur mehr auf die spielbaren Hände konzentrieren, als Multi-Tabler überlegt man sich gar nicht, mittelmäßige Karten ins Rennen zu schicken. Es fällt auch die Geduldsprobe weg, mit der man naturgemäß beim Spiel an einem einzigen Tisch konfrontiert wird. Das ewige Warten auf gute Hände. Bei vier Tischen ist es viel wahrscheinlicher, auf einem der Tische gute Karten zu bekommen. Der Spieler wird auch nicht mehr so verleitet, irgendwelche Psychospielchen durchziehen zu wollen. Die starken Hände werden aggressiv gespielt, alles andere wird weggeworfen.
Cash Games und Poker-Turniere
Bei einem Pokerturnier wir der Gewinneinsatz, Buy-In genannt, im Vorhinein entrichtet. Das Buy-In finanziert die Turniergewinne und die fixe Gebühr des Veranstalters. Beginnt ein Turnier beispielsweise um 15 Uhr so bezahlt jeder Spieler $ 55, davon gehen die $ 50 in den Gewinntopf und $5 gehen als Gebühr an den Pokerraum. Der gesamte Inhalt des Gewinntopfes, der sogenannte Prize Pool, wird an die Gewinner ausgeschüttet.
Jeder Spieler, der an einem Pokerturnier teil nimmt, bekommt am Anfang eines Spiels die gleiche Anzahl Chips, hat ein Spieler alle Chips verspielt, so scheidet er aus.
Die Blinds werden bei allen Pokerturnieren zu gleichmäßigen Abständen erhöht. Je länger also ein Spiel dauert, desto höher werden die Blinds, das setzt so manchen Spieler unter Druck, vorallem den, der nicht mehr viele Chips übrig hat. Der Spieler mit der besten Taktik und den meisten Chips hat die besten Chancen.
Grundsätzlich unterscheidet man im Casino zwischen Cash Games und den Pokerturnieren. Der Spielablauf ist hier unterschiedlich. Geht zum Beispiel ein Spieler im Turnier All-In und verliert alle seine Chips, ist das Turnier beendet. Im Cash Game, oder auch Ring Game genannt, kann der Spieler dagegen immer noch Chips nachkaufen. Cash Games sind flexibler als Turniere. Während bei einem Turnier nach dem Start niemand mehr nachbuchen kann, kann man bei Cash Games jederzeit dem Tisch beitreten – vorausgesetzt, es sind noch Plätze verfügbar – .
Durch die steigenden Blinds bei Turniere, steigt die Spannung und der Druck wird zusätzlich höher, dadurch wird man oft zum Handeln gezwungen. Beim Poker Cash Game, ist häufig der emotionale Stress größer.
Bei Cash Games sind die Blinds auf einen festen Niveau und sie steigen nicht an. Verlässt der Spieler bei einem Cash Game freiwillig den Tisch, so scheidet er aus, bei einem Turnier hingegen, ist das Spiel erst vorbei wenn man ausscheidet oder gewinnt.
Auch die Strategien bei den Verschieden Spielen sind unterschiedlich. Während man bei einem Turnier einen bestimmten Platz anstrebt und versucht mit verschiedenen Strategien diesen Platz zu erreichen, beginnt nach einer Cash Game Runde wieder alles von vorne. Das Cash Game kennt einige Besonderheiten und Praktiken, die im Turnier unbekannt, teilweise sogar verboten sind. Bei einem Pokerturnier gehen rund 80 % der Spieler leer aus, was heisst, das nur ein kleiner Anteil etwas vom Prize Pool erhält. Scheidet man also bei einem Turnier aus, hat man alles verloren. Beim Cash Game kann man dagegen schon nach eine Runde aussteigen und etwas Geld mit nachhause nehmen.
Wer mehr über Pokerturniere erfahren will, kann auf dem Informationsportal spielregelnpoker.de mehr über die faszinierende Welt des Poker erfahren.